Welchen Auf­gaben haben die Kandidat*innen gemeistert?

Am 14. April haben die let­zten Prüfungskandidat*innen die mündliche Prü­fung abgelegt. Die Auf­gaben, denen sich die 589 Mar­ket­ing- und 420 Verkaufs­fach­leute stellen mussten, waren nicht ohne.

Was wurde geprüft?
Mit einem eid­genös­sis­chen Fachausweis belohnt wird, wer neben dem erwor­be­nen the­o­retis­chen Fach­wis­sen auch seine prak­tis­chen Fähigkeit­en im Beruf­sall­t­ag unter Beweis stellen kann. In zwei mündlichen Prü­fung­steilen je Beruf­sprü­fung (MFL/VFL) wer­den die Kandidat*innen mit typ­is­chen, aber auch kri­tis­chen Sit­u­a­tio­nen aus dem Beruf­sall­t­ag kon­fron­tiert. Geprüft wer­den fol­gende Kompetenzen:

  • Präsen­ta­tion­stech­nick und Fachge­spräch (MFL/VFL)
    Im ersten Prü­fung­steil haben die Kandidat*innen die Auf­gabe, basierend auf ein­er Fall­studie aus dem geschäftlichen All­t­ag eine Präsen­ta­tion inner­halb von zwei Stun­den vorzu­bere­it­en. Danach haben sie 30 Minuten Zeit, sie den Prü­fung­sex­perten zu präsen­tieren. Im Anschluss müssen sie im 30-minüti­gen Fachge­spräch begrün­den, weshalb sie sich für diesen Ansatz entsch­ieden haben und wie sie vorge­hen wür­den, wenn ein uner­wartetes Szenario (z.B. eine Bud­get- oder Per­son­alkürzung) eintrifft.
  • Erfol­gskri­tis­che Sit­u­a­tio­nen (MFL)
    Die Kandidat*innen erhal­ten vier bis fünf Fälle, in denen erfol­gskri­tis­che Sit­u­a­tio­nen beschrieben wer­den. Eine solche Sit­u­a­tion wäre etwa, dass der Cater­er am Event-Tag aus­fällt und inner­halb kürzester Zeit eine Alter­na­tive erar­beit­et wer­den muss. Pro Fall haben sie ca. zwei Minuten Zeit, um ihn zu Lesen und je vier Minuten, um die erfol­gskri­tis­che Sit­u­a­tion zu benen­nen sowie ihre vorgeschla­ge­nen Mass­nah­men mit Begrün­dung darzulegen.
  • Rol­len­spiel (VFL)
    In diesem Set­ting führen die Kandidat*innen ein Verkauf­s­ge­spräch mit den Experten. Geprüft wird die Kom­pe­tenz der Gesprächs­führung sowie das Kom­mu­nika­tionsver­hal­ten während eines Verkaufsgesprächs.

Um die eid­genös­sis­che Prü­fung erfol­gre­ich zu meis­tern, reicht es also nicht aus, sat­telfest in der The­o­rie zu sein; die Kandidat*innen müssen auch mit bei­den Beinen im Beruf­sleben ste­hen und ihre im prak­tis­chen Arbeit­sall­t­ag angeeigneten Kom­pe­ten­zen unter Beweis stellen.

Inter­esse, die eid­genös­sis­che Prü­fung abzule­gen? Informieren Sie sich auf [suxxess.org] über die Zulassungsbedingungen.